Wege aus der Sucht
Man kann es trainieren, mit der Esssucht so zu leben, dass sie ihre Schrecken weitgehend verliert
Eine alte Volksweisheit sagt: Gefahr erkannt - Gefahr gebannt!
Tatsächlich gilt das auch insbesondere für die Esssucht.
Wir können erst „loslassen", wenn analysiert ist, wo genau das Problem angesiedelt ist, woher genau es kommt.
Soll es überwunden werden, muss es durch eine konkrete Maßnahme ersetzt werden.
Es empfiehlt sich deshalb, bei Betroffenen die psychische und die physische Seite gleichermaßen, zu be-rücksichtigen. Kann hier der enge Zusammenhang gesehen werden, ist es zumeist nicht mehr weit
bis zur endgültigen Lösung des quälenden Problems.
Der Umgang mit der Esssucht
- Die schlechte Nachricht: Man verliert die Esssucht nie! Sie bleibt (latent) immer vorhanden. Der Betroffene ist lediglich, vergleichbar mit dem Alkoholkranken, „trocken".
- Die gute Nachricht: Man kann mit der Esssucht sehr komfortabel leben, wenn man achtsam mit sich umgeht und einem bestimmten Ernährung- und Verhaltenskonzept folgt.
Muster müssen umgeschrieben werden
Dazu eignen sich Meridiantechniken, damit Essgewohnheiten neu programmiert werden.
Falsche Ernährungsgewohnheiten müssen erkannt werden und durch bessere, richtige, gesundheitsförderliche Ernährungskonzepte ersetzt werden. Das gleiche gilt auch für andere Ebenen der
Lebensführung.
Auch körperliche Bewegung fördert geistige Beweglichkeit. Einfache Dehnübungen oder Laufen, können der Ausgangspunkt für Veränderung sein.
Erfolg stellt sich rasch ein, wenn die feste Absicht besteht, die Esssucht zu besiegen. Betroffene erkennen plötzlich die Diät-Fehler der Vergangenheit. Und sie begreifen, weshalb sie bisher mit
allen Bemühungen so erfolglos waren.
Die wichtigste Erkenntnis daraus ist, dass es im Prinzip recht leicht ist, den Erfolgsweg zu gehen und Ergebnisse zu erreichen, die für immer bleiben.
Esssucht muss für niemanden ein unentrinnbares Schicksal sein